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Tirol - ohne Jahr (1482-1493) - Erzherzog Sigismund der Münzreiche (1446-1496) - Goldgulden - vz

Tirol - ohne Jahr (1482-1493) - Erzherzog Sigismund der Münzreiche (1446-1496) - Goldgulden - vz
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Produktdetails

s.: Der Erzherzog steht von vorne mit Erzherzogshut und umgelegtem Mantel.
Mit der Rechten schulterd er das Zepter, die Linke am Schwertgriff.
Umschrift: SIGISM ARCHIDUX AVSTRIE.
Rs.: Blumenkreuz, in den Winkel die Wappenschilde von Österreich, Kärten, Steiermark und Tirol.
Umschrift: MONETA NOVA AVREA COMITIS TIROL.
Stempelschneider Ulrich Ursentaler d.Ä.
Münze mit feiner Goldtönung.
Seltene zeitgeschichtlich interessant Münze. 
Ein Schaustück für jeden Habsburg-Sammler.
Seltene Münze in guter Ehaltung.

Sigismund von Tirol, auch der Münzreiche genannt, wurde 1427 in Innsbruck geboren. Er war Sohn von Herzog Friedrich IV. (Beiname: mit den leeren Taschen) und Anna von Braunschweig-Göttingen.
1439 starb Friedrich IV. und Sigismund wurde sein Vetter Kaiser Friedrich III. als Vormund beigestellt. 1446 übernahm Sigismund die Alleinregentschaft über Tirol und Vorderösterreich. 1449 heiratete er in erster Ehe Prinzessin Eleonore von Schottland. 
Von 1451-1453 erwarb er die Grafschaften (Halb-) Brezenz, Tannberg und Mittelberg und setzte Eleonore als Herrscherin ein. Bis zu seinem Tod hatte Sigismund einen Konflikt mit dem Bischof und späteren Kardinal von Brixen, Nikolaus Cusanus, um die Gebiete des Eisack-, Inn- und Pustertals. Später drehte sich der Streit um kirchliche und weltliche Gewalt, was 1460 durch Papst Pius II. zum Kirchbann führte. 1453 wurde Sigismund von Tirol zum Erzherzog ernannt. 1484 heiratete er in 2. Ehe die 16-jährige Prinzessin Katharina von Sachsen. Beide Ehen blieb kinderlos. Allerdings soll der Erzherzog einige uneheliche Kinder gehabt haben.
Im gleichen Jahr verlegte er die Münzprägestätte von Meran nach Hall in Tirol, da Hall das Zentrum des Salzhandels und der Innschifffahrt war. Die Münzstätte wurde zu der produktivsten und modernsten weltweit. Durch die reichen Silberbergwerke Tirols wurde seine Geldreform ermöglicht. Der Münzreiche gilt als "Vater des Guldiners", ein Vorbild für die Talerprägung.
1486/87 kaufte er die verpfändete Markgrafschaft Burgau und Günzburg, sowie mit seinem Vetter Albrecht IV. zusammen die vorderen Lande Tirols. Kaiser Friedrich III. mißfielen die "Einkäufe" der Wittelsbacher und gründete daraufhin den Schäbischen Bund. Durch Drängen der Tiroler Stände ging die Regierung an König Maximilian I. und das Habsburger Reich war wieder unter einer Regierung vereint. 1496 starb Sigismund der Münzreiche und die Linie Tirol erlosch. Er wurde im Stift Stams beigesetzt. 




 

 

Art-Nr.:261-8735
Land:Tirol
Regent:Erzherzog Sigismund der Münzreiche (1446-1496)
Regierungszeit:1446- 1496
Nennwert:Goldgulden
Prägejahr:ohne Jahr (1482-1493)
Material:Gold
Katalog-Nr.:Fb 6 - M/T 47
Erhaltung:vz
Gewicht (g):3,25
Durchmesser:22 mm
Zusatzinfo:Prägestätte Hall

 

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