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Sachsen-Weimar - 1589 - Friedrich Wilhelm & Johann (1573-1603) - 1/2 Taler - f.vz

Sachsen-Weimar - 1589 - Friedrich Wilhelm & Johann (1573-1603) - 1/2 Taler - f.vz
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Produktdetails

Vs.: Hüftbilder der beiden Brüder im Harnisch.
Rs.: Wappenschild im Wappenkreis.  
Feine Ausprägung.

Friedrich Wilhelm I. wurde 1562 in Weimar geboren. Er war der älteste Sohn von Herzog Johann Wilhelm I. von Sachsen-Weimar und Dorothea Susanne von der Pfalz. Er besuchte bereits im Alter von 12 Jahre die Universität Jena.
1576 starb sein Vater. Da Friedrich Wilhelm I. zu dieser Zeit noch minderjährig war, wurde Kurfürst August von Sachsen sein regierender Vormund. 1583 wurde Friedrich Wilhelm volljährig, regierte aber erst 1586, nach dem Tode Kurfürst Augusts, selbstständig.
1583 heiratete er Sophie von Württemberg. Sie bekamen 5 Kinder. 1591 ging er die 2. Ehe mit Anna-Maria von Pfalz-Neuburg ein. Aus dieser Ehe gingen 6 weitere Kinder hervor.
Im gleichen Jahr verstarb Kurfürst Christian I. von Sachsen. Sein Sohn Christian II. war zu dieser Zeit noch nicht volljährig, so übernahm Friedrich Wilhelm die Regentschaft von Kursachsen. Er vernachläßigte die Pflichten in Weimar und lebte in Torgau in Saus und Braus.
In Weimar hatte sein jüngerer Bruder Johann, gemäß des Hausgesetzes, die Regierung mitübernommen. 1601 endete die Vormundschaft Friedrich Wilhelms und er ging zurück nach Weimar. Er starb dort 1902  und sein Bruder Johann übernahm die Regierung. Für seine Söhne wurde das Herzogtum Sachsen-Altenburg als eigenständiges Herzogtum von Sachsen-Weimar abgeteilt.

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Johann von Sachsen-Weimar, aus der Familie der Wettiner, wurde 1570 in Weimar geboren. Er war der zweite Sohn von Herzog Johann Wilhelm I. von Sachsen-Weimar und Dorothea Susanne von der Pfalz. Sein Vater starb als er noch minderjährig war. Das Herzogtum wurde unter vormundschafliche Regierung durch August von Sachsen gestellt. 1586 übernahm sein älterer Bruder Friedrich Wilhelm die Herrschaft. Johann bekam eine Apanage und die Ämter Altenburg, Eisenberg und Ronneburg. 1593 heiratete er Dorothea Maria von Anhalt. Sie bekamen 12 Kinder.
1602 starb sein Bruder und Johann wurde widerwillig neuer regierender Herzog von Sachsen-Weimar.  Größeres Interesse hatte er an Naturwissenschaften und Kunst. Zeit seines Lebens kränkelte der Herzog. Seine Neffen Friedrich, Johann Philipp, Johann Wilhelm und Wilhelm II. verlangten 1603 einen Erbteil. Johann gab nach. Sachsen-Altenburg entstand als eigenständige Linie bis 1672. Danach fiel das Gebiet wieder an Sachsen-Weimar zurück.
Johann regierte nur 3 Jahre, bis 1605. Er starb in Weimar und wurde in der dortigen Stadtkirche beigesetzt. Nachfolger wurde sein Sohn Johann Ernst der Jüngere. Da dieser aber noch minderjährig war, übernahm Kursachsen erneut die vormundschaftliche Regierung. Johanns ältester Bruder kämpfte um sein Erbe und die Vormundschaft seiner 7 Brüder.

 

Art-Nr.:250-82063
Land:Sachsen-Weimar
Regent:Friedrich Wilhelm & Johann (1573-1603)
Regierungszeit:1573 - 1603
Nennwert:1/2 Taler
Prägejahr:1589
Material:Silber
Katalog-Nr.:Koppe 78
Erhaltung:f.vz
Gewicht (g):14,12
Zusatzinfo:Prägestätte Saalfeld

 

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