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Sachsen-Coburg-Gotha - 1842 G - Ernst I. (1826-1844) - Taler - ss-vz

Sachsen-Coburg-Gotha - 1842 G - Ernst I. (1826-1844) - Taler - ss-vz
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Produktdetails

Ernst I. Anton Carl Ludwig wurde 1784 in Coburg geboren. Er war der älteste Sohn von Herzog Franz von Sachsen-Coburg-Saalfeld und Auguste Reuß zu Ebersdorf. Sein jüngerer Bruder Leopold wurde 1831 Belgiens König. 
1803 wurde Ernst I. frühzeitig für volljährig erklärt, da sein Vater sterbenskrank war und er in absehbarer Zeit seine Regierung übernehmen würde. Seine Schwester Juliane wurde Großfürstin in Russland, was Ernst I., durch Zarin Katharina der Großen, den Rang des Obersten russischen Regimenten einbrachte. 1801 ernannte Zar Aexander I. ihn zum General der Garde zu Pferd. Er nahm an zahlreichen Feldzügen teil.
1806 starb sein Vater Franz und Ernst übernahm den Herzogtitel. Die Regierung konnte er erst ein Jahr später antreten, da das ganze Land von Napoleon besetzt war und unter französischer Verwaltung stand. Erst durch den Frieden von Tilsit, 1807, wurde auf Druck von Zar Alexander I. das Gebiet Sachsen-Coburg-Saalfeld zum Horzogtum erhoben und von den Franzosen zurückgegeben. Ebenso erhielt Ernst I. einige Gebiete, die er zum Teil an Preussen verkaufte. Jetzt begann der Wiederaufbau des Landes. Ernst I. gab 1821 eine neue Verfassung heraus und unterstützte die Wissenschaft und die Künste. Die Hoftheater in Gotha und Coburg wurden gebaut und schon 1840 eingeweiht. 1817 heiratete er aus politischen Gründen Luise von Sachsen-Coburg-Altenburg. Sie bekamen 2 Söhne. 1826 wurde die Ehe wegen beiderseitigem Ehebruchs geschieden. Die 2. Ehe ging Ernst 1832 mit seiner Nichte Marie von Württemberg ein. Diese Ehe blieb kinderlos. Mit weiteren 3 Frauen hatte er 4 uneheliche Kinder.
Nach dem Aussterben des Hauses Sachsen-Coburg-Altenburg wurde dieses Gebiet aufgeteilt unter Bernhard II. von Meiningen, Friedrich von Hildburghausen und ihm. Ernst erhielt das Herzogtum Gotha mit verschiedenen Ämtern sowie den Kanzleibezirk Ohrdruf. Er regierte diese beiden Länder in Personalunion. Er gründete das coburg-gotharische Staatsministerium und teilte die Landesverwaltung neu ein. Er schloß Handelsverträge mit seinen Nachbarn, unterstützte den Ackerbau, den Handel, das Gewerbe und die Infrastruktur. Zur Fortsetzung des Münzbetriebes in Gotha, gründete er 1828 die "Neue Münze". Nach 10 Jahren wurde der Betrieb als unrentabel geschlossen und  Auftragsprägungen deckten fortan den Münzbedarf.
1844 starb Ernst I. auf Schloss Friedenstein in Gotha und wurde in der coburger Stadtkirche St. Moritz beigesetzt. 1860 wurde er ins Herzogliche Mausoläum auf dem Glockenberg umgebettet. Nachfolger wurde sein Sohn Ernst II..

 

Art-Nr.:250-81368
Land:Sachsen-Coburg-Gotha
Regent:Ernst I. (1826-1844)
Regierungszeit:1826 - 1844
Nennwert:Taler
Prägejahr:1842 G
Material:Silber
Katalog-Nr.:AKS 73 - Dav 820 - Thun 363
Erhaltung:ss-vz
Gewicht (g):22,1
Durchmesser:34,5 mm

 

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