Unsere Kategorien

Sachsen-Coburg-Eisenach - 1611 - Johann Casimir & Johann Ernst (1572-1633) - Taler - f.vz

Sachsen-Coburg-Eisenach - 1611 - Johann Casimir & Johann Ernst (1572-1633) - Taler - f.vz
Für eine größere Ansicht klicken Sie auf das Vorschaubild
498,00 EUR
Lieferzeit: 5-7 Tage
In den Warenkorb

 

Produktdetails

Johann Casimir von Sachsen-Coburg wurde 1564 in Gotha geboren. Er war der 3. Sohn von Johann Friedrich II. (dem Mittleren) von Sachsen und Elisabeth von der Pfalz. 1567 verlor der Vater bei der Reichsexekution gegen Gotha seine Herrschaft und Freiheit. Johann Casimir, seine Brüder Johann Ernst, Friedrich Heinrich und seine Mutter flüchteten zuerst zu dessen Onkel Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar, der auch der Vormund der Jungen war, danach nach Eisenach und Eisenberg. 1570 bekamen die Kinder vom Reichstag in Speyer ihr Erbe zurück. 1572 wurde ihnen nach dem Teilungsvertrag von Erfurt das Fürstentum Sachsen-Coburg zugesprochen, während die Mutter zu ihrem gefangenen Mann nach Österreich zog. Vormund wurde ihr Großvater Kurfürst Friedrich von der Pfalz, Johann Georg und Kurfürst August von Sachsen. 1572 starb Friedrich Heinrich. Im gleichen Jahr zogen die Brüder nach Coburg. 1586 heiratete Johann Casimir Anna von Sachsen, die Tochter des Kurfürsten und die Vormundschaft wurde aufgehoben. . Erst nach dem Tode des Vaters, 1586, regierten Joahnn Casimir und Johann Ernst zusammen. Da Johann Casimir der Ältere war, hatte er die Hauptverantwortung. 1590 zog Johann Ernst sich aus der Regierung komplett zurück und Johann Casimir sollte für 5 Jahre alleine regieren. Danach wurde eine neue Landesteilung beschlossen. Das Herzogtum Sachsen-Eisenach wurde von Sachsen-Coburg getrennt. Johann Casimir erhielt Sachsen-Coburg und Sachsen-Eisenach behiet Johann Ernst selbst als eingenständiges Fürstentum.  1633 starb Johann Casimir kinderlos. Sachsen-Coburg ging an ihn über. Bis zu seinem Tod 1638 regierte er beide Länder. Danach erlosch die Linie Sachsen-Coburg-Eisenach. Der Rest wurde in die Gebiete Sachsen-Altenburg und Sachsen-Weimar aufgeteilt. 1633 starb Johann Casimir kinderlos. Sachsen-Coburg ging an seinen Bruder über. Bis zu seinem Tod 1638 regierte dieser beide Länder. Danach erlosch die Linie Sachsen-Coburg-Eisenach. Der Rest wurde in die Gebiete Sachsen-Altenburg und Sachsen-Weimar aufgeteilt.


Vs.: Hüftbilder der beiden Brüder im Harnisch gegenüber stehend.
Rs.: Kartusche mit Wappen im Wappenkreis.
Seltene Müze in guter Erhaltung.

Johann Ernst von Sachsen-Coburg wurde 1566 auf Burg Grimmenstein in Gotha geboren. Er war jüngste Sohn von Johann Friedrich II. (dem Mittleren) von Sachsen und Elisabeth von der Pfalz. 1567 verlor der Vater bei der Reichsexekution gegen Gotha seine Herrschaft und Freiheit. Johann Casimir, seine Brüder Johann Ernst, Friedrich Heinrich und seine Mutter flüchteten zuerst zu dessen Onkel Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar, der auch der Vormund der Jungen war, danach nach Eisenach und Eisenberg. 1570 bekamen die Kinder vom Reichstag in Speyer ihr Erbe zurück. 1572 wurde ihnen nach dem Teilungsvertrag von Erfurt das Fürstentum Sachsen-Coburg zugesprochen, während die Mutter zu ihrem gefangenen Mann nach Österreich zog. Vormund wurde ihr Großvater Kurfürst Friedrich von der Pfalz, Johann Georg und Kurfürst August von Sachsen. 1572 starb Friedrich Heinrich. Im gleichen Jahr zogen die Brüder nach Coburg. Nachdem Johann Casimir Anna von Sachsen geheiratet hatte, wurde ihre Vormundschaft aufgehoben und beide Brüder regierten zusammen. Da Johann Casimir der Ältere war, hatte er die Hauptverantwortung. 1590 zog er sich aus der Regierung komplett zurück und Johann Casimir sollte für 5 Jahre alleine regieren. Danach wurde eine neue Landesteilung beschlossen. Das Herzogtum Sachsen-Eisenach wurde von Sachsen-Coburg getrennt. Johann Casimir erhielt Sachsen-Coburg und Sachsen-Eisenach behiet er selbst als eingenständiges Fürstentum. 
1591 heiratete Johann Ernst Elisabeth von Mansfeld-Hinterort. Sie starb 5 Jahre später bei der Geburt des einzigen Sohnes. Auch dieser starb kurze Zeit später. 1598 ehelichte er Landgräfin Christine von Hessen-Kassel. Die Ehe blieb kinderlos.
1633 starb Johann Casimir kinderlos. Sachsen-Coburg ging an ihn über. Bis zu seinem Tod 1638 regierte er beide Länder. Danach erlosch die Linie Sachsen-Coburg-Eisenach. Der Rest wurde in die Gebiete Sachsen-Altenburg und Sachsen-Weimar aufgeteilt.

 

Art-Nr.:250-80427
Land:Sachsen-Coburg-Eisenach
Gebiet:Alt Gotha
Regent:Johann Casimir & Johann Ernst (1572-1633)
Regierungszeit:1572 - 1633
Nennwert:Taler
Prägejahr:1611
Material:Silber
Katalog-Nr.:Dav. 7426 - Grasser 107 - Schnee 186
Erhaltung:f.vz
Gewicht (g):29
Durchmesser:39 mm
Zusatzinfo:seltene Münze in guter Erhaltung

 

Erläuterungen / Info:
Numismatische Ausdrücke / Zeichenerklärung