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Sachsen - 1599 - Christian II., Johann Georg I., August (1591-1611) - 1/4 Taler - ss-vz

Sachsen - 1599 - Christian II., Johann Georg I., August (1591-1611) - 1/4 Taler - ss-vz
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Produktdetails

Vs.: Hüftbilder der drei Brüder von vorne nebeneinander.
Rs.: Zweigeteiltes Kurschild.
Selten in dieser Erhaltung. 

Christian II. wurde 1583 in Dresden geboren. Er war der älteste Sohn von Kurfürst Christian I. von Sachsen und Sophie von Brandenburg. Noch minderjährig, wurde Christian 1591 zum Kurfürsten von Sachsen, da sein Vater früh verstarb. Seine Mutter erzog ihn lutherisch, wollte jedoch nicht, dass Christian schon Regierungsgeschäfte übernahm. Die Regentschaft übernahm Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Weimar, sowie seine Mutter. 1601 übernahm dann Christian als Volljähriger die Regierung und folgte der seines Vorgängers. Er war ein kräftiger Mann, konnte aber ohne seine Berater die Staatsgeschäfte nicht führen. Sein Mangel an Wissen von Wirtschaftspolitik ließ die Staatsschulden steigen.
1602 heiratete er Hedwig von Dänemark, Tochter des Königs Friedrich II.. Die Ehe blieb kinderlos.
Der Kurfürst liebte Essen und Trinken und die Jagd. Nach dem Tod des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar 1605 übernahm Christian die Vormundschaft für dessen 8 Söhne.
Er starb mit 27 Jahren vermutlich an einem Schlaganfall. Im Freiberger Dom wurde Christian beigesetzt. Sein jüngerer Bruder Johann Georg übernahm die Regerierung.

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Johann Georg I. wurde 1585 in Dresden geboren. Er war der 2. Sohn von Kurfürst Christian I. von Sachsen und Sophie von Brandenburg.
Nach dem frühen Tod des Vaters stand Johann Georg I. unter Vormundschaft von Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen.          1603 übernahm er die Administration des Stifts Merseburg. Nach dem Tode seines älteren Bruders Christian II., 1611, der kinderlos war, übernahm er die Regierung des Kurfürstentum Sachsens. Von nun an war er Kurfürst von Sachsen und Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches.
Durch lange Kriegszeiten und die Verschwendung am Hofe war das Sachsen tief verschuldet.
Johann Georg liebte Hunde, die Jagd und den Alkohol. Er ließ einige Schlösser bauen und gestaltete die Festung Königstein zu einem Jagdschloss um, welches auch als Johann-Georgsburg bekannt ist.
Er war in erster Ehe mit Prinzessin Sibylle Elisabeth von Württemberg verheiratet. Nach nur 2 Jahren Ehe verstarb sie 1606 im Kindbett. Die 2. Ehe ging er Magdalena Sibylle von Preußen ein. Bis 1618 war er ihr Vormund (bis 1615 auch der iher 8 Brüder). Sie bekamen 10 Kinder.
Johann Georg starb 1656 in Dresden und wurde im Freiberger Dom beigesetzt. In seinem Testament hat er für seine Söhne vom sächsischen Kursaat eigene Herzogtümer abgetrennt. Sachsen-Merseburg ging an Christian I., Sachsen-Weißenfels an August und Sachsen-Zeitz an Moritz. Das Kurfürstentum Sachsen erhielt der älteste Sohn Johann Georg II.

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August I. wurde 1589 in Dresden geboren. Er war der jünste Sohn von Kurfürst Christian I. von Sachsen und Sophie von Brandenburg. Von seinem Bruder Johann Georg I. erhielt er eine jährliche Rente von 21.000 Gulden und das Amt Senftenberg. 
1612 heiratete er Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Ehe blieb kinderlos. August starb 1615 plötzlich und wurde im Freiberger Dom bestattet.

 

Art-Nr.:250-81798
Land:Sachsen
Regent:Christian II., Johann Georg I., August (1591-1611)
Regierungszeit:1591 - 1611
Nennwert:1/4 Taler
Prägejahr:1599
Material:Silber
Katalog-Nr.:Kahnt/Keilitz 199 - Kohl 95
Erhaltung:ss-vz
Gewicht (g):7
Durchmesser:30,8 mm

 

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